Youtube

Gronkh über die Youtube-Kultur

Gronkh Spiegel Online

Wie recht der Mann einfach hat – und es ist wirklich ein Armutszeugnis!
Wenn gestellte Pranks, das Baden in Lebensmitteln, Schminktipps wie auf einem Teleshopping-Sender und zuletzt „24 Stunden-Challenges“ zusammen mit Brüsten auf den Thumbnails und anderen Inhalten die eher an das Nachmittagsprogramm von RTL erinnern die beliebtesten Inhalte auf Youtube darstellen – dann ist der traurige Trend der vielen Leuten das klassische TV-Programm madig gemacht hat nun auch schon auf der Video-Plattform angekommen.

Das Schlimme daran ist ja wirklich, wie Gronkh im entsprechenden Interview mit dem Spiegel Online ebenfalls anmerkt, dass die Leute es selber Schuld sind: Es wird produziert was gut geklickt wird – und wonach die Leute am meisten suchen.
Dass diese Inhalte also ganz oben stehen hat seinen Grund – und seien wir ehrlich, wer von uns hat sich nicht mindestens schon eins dieser Videos reingezogen?

Was mich persönlich dabei sehr traurig macht ist, dass wirklich innovative und gute, neue Inhalte – von Leuten die sich wirklich Gedanken dazu gemacht haben – oft einfach in der Masse an „Schund“ untergehen.

Ich werde gerne gut unterhalten und kann dabei auch mal gut einen „Schlag unter die Gürtellinie“ verkraften, aber irgendwo ist Schluss.

Wenn das niveaulose, das ständige Spiel mit billigen Klischee´s und der damit in Verbindung stehende Trieb nach immer krasseren, ekeligeren und dümmeren Inhalten für noch mehr Klicks noch weiter ansteigt, dann sind wir vom Gehalt von RTL und Co nicht mehr weit entfernt – und das ist, um zum Einstiegspunkt zurückzukommen, ein wirkliches Armutszeugnis!

CS:GO Gaming

CS:GO Matchmaking – Der ewige Kampf mit den Randoms

CS:GO Matchmaking

Wer kennt es nicht – man will einfach nur eine gemütliche Runde CS:GO Matchmaking spielen, hat aber auch keine Lust eine halbe Stunde nach einer vollen Premade-Gruppe zu suchen und legt zu zweit, zu dritt oder auch mal alleine los – nur um dann nach den ersten drei Runden schon wieder in die Tischkante beißen zu können.

Wenn nach der Begrüßung der Teamkameraden im Voicechat schon eine Antwort mit komischen Zischlauten folgt oder die erste Frage seitens der anderen „Ruski?“ lautet, läuten schon die ersten Alarmglocken und es dämmert einem dass man doch besser noch länger nach einer der schlechteren Alternativen in der Steam-Freundesliste hätte suchen sollen, um die Lobby vollzukriegen.

Oft dauert es dann nurnoch wenige Minuten, allerspätestens aber beim zweiten Spielzug der den Teammates aus dem Osten nicht passt, bis diese entweder nurnoch in ihrer eigenen Sprache im Voicechat aufgebracht diskutieren (oft selbst wenn sie „alleine“ sind) und darauf angesprochen in Hass- und Schimpftiraden ausbrechen, oder euch direkt eine Komposition von „cyka blyat“ und „idi nahui“ um die Ohren knallen.

Es kann 8 Runden infolge gut laufen – alles ist friedlich und die erste Befürchtung scheint zu hoch gegriffen. Doch dann gibt man zwei Runden ab und die Randoms sind natürlich der Ansicht, dass es an jedem anderen außer ihnen selbst liegt.

Konstruktive Kritik oder Vorschläge sucht man dann vergeblich – die Stimmung kippt und die fortlaufenden Runden laufen dann meist sogar noch schlechter, was dann wieder in mehr Frustration und noch mehr Spielfehlern resultiert – und damit beginnt mal wieder der endlose Teufelsstrudel des CS:GO-Matchmakings mit Randoms, aus dem es kein Entkommen gibt!

Verhindern kann man das Ganze meist nur indem man garnicht mehr mit Randoms spielt und immer versucht 4 andere Mitspieler am Start zu haben (was erstaunlicherweise alles andere als leicht ist, wenn die Steamliste nicht 500+ Leute umfasst…) oder indem man die nervtötenden Teammates im Spiel stumm schaltet – was dann gleichzeitig die bei CS:GO oft so wichtige Kommunikation killt (wobei die ja meist mit den entsprechenden Leuten eh nicht gegeben ist…).

Das Ergebnis ist dann meist eine verlorene Runde, im tollsten Falle auch noch ein Derank und der tiefgreifende Wunsch jeden Landsmann der Nation der die Randoms angehört haben für immer aus CS:GO zu verbannen – sowie der Entschluss „Ich geb mir den scheiß in CS:GO nicht mehr – regt mich eh nur auf!“ (Haha, der war gut…)

Nach meinem Wechsel von Dota 2 zu CS:GO im punkto Competitive-Play fällt mir dieser „Misstand“ quasi täglich auf – und ich frag mich ob es einfach an meinem Rang oder dem Spiel liegt?

Oder ist die Online-Gaming-Szene mittlerweile wirklich so ein verkorkster Haufen geworden, in dem man jeden der nicht genau dass macht, was man selbst für richtig hält, beschuldigt und anranzt?

Allgemein

Worum soll es hier gehen?

Meine bisherigen Projekte richten sich alle nach einem Thema – und es war mir immer wichtig, dass die Seiten einen „Grundfokus“ verfolgen und keiner der Inhalte aus dem Rahmen fällt.
Keine Berichte über Battlefield 1 auf einer Survivalgame-Seite, keinen CSGO-Balancing-Rant auf einer Seite die sich ums Goldverdienen in World of Warcraft dreht – ich denke ihr wisst was ich meine.

Aber dann gibt es immer wieder diese Themen, über die man gerne schreiben möchte – Themen die einer zu starken Meinung für eine News-Seite unterliegen, Artikel die thematisch auf keine der Seiten passen, bei denen es einem aber trotzdem in den Fingern juckt, einen Artikel zu schreiben oder die Sache einfach mit anderen zu teilen.

Und genau um diese Dinge soll es hier gehen – um die alltäglichen Themen und Meinungen eines Gamers zu Gott und der Welt.

Vorrangig werden sich die Themen aber trotzdem in eine grobe Richtung bewegen – Fundstücke aus dem Internet, Meinungen zu Gaming-Themen, eSport, Youtube, Twitch und die Gaming-Szene allgemein.

Immer frei nach dem Motto:

„Weil mein Senf zu dieser Sache der Welt gerade noch gefehlt hat“