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Rentner nimmt MMO-Abschied nach 17 Jahren

MMO-Rentner - Asheron’s Call

Vielleicht habt ihr die Story mitbekommen, die aktuell wieder durch alle Medien und Kanäle geht, die etwas mit Gaming zu tun haben – falls nicht, eine kurze Zusammenfassung:
Es geht um einen 74 Jahre alten Renter aus Kanada, der seit 17 Jahren das MMO Asheron’s Call gespielt hat.
Nun werden die Server des Spiels am 31. Januar 2017 endgültig abgeschaltet – und der Mann ist davon sichtlich mitgenommen.

Seine Enkelin hat daraufhin ein Video gedreht, in dem er über das Spiel und seine Zeit damit spricht – und hat dieses auf Youtube online gestellt.
Sie sucht nach einem “Ersatzspiel” für ihren Opa – und erfährt seitdem eine wahre Flut von Zuspruch und Vorschlägen der Community, um ihm wieder ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

Eine der seltenen Momente wo man wirklich “stolz” auf die Gaming-Community sein kann – und wo sich auch zeigt, dass das “Klischee vom Gamer” alles andere als zutreffend ist. 😉

Bleibt zu hoffen dass der sympathische Mann MMO-technisch ein “neues Zuhause” findet!

Gaming Internet 2

Clickbait und Füllnews bei PlayNation, GameStar & Co

Playnation Gamestar Clickbait

Ist noch jemandem der aktuelle Trend in Richtung Clickbait, Füll-Content und Wiederverwertung bei quasi allen ehemals gut lesbaren Videospiel-Magazinen aufgefallen?!

Gute Beispiele dafür sind der “größere” Vorfall und der Werdegang von PlayNation sowie die Inhalte von GameStar in den letzten Wochen.

Der Fall PlayNation

PlayNation ist in der letzten Zeit anscheinend zur Bildzeitung der Gaming- und Internetszene mutiert. Jede noch so kleine Meldung wurde aufgeblasen und zur News gemacht, quasi jeden Tag gab es ein tolles (altes) Quiz über Youtuber X oder Spiel Y, die meist unveränderte Übersicht über Youtube-Deutschland bishin zu Themen die wohl oft nur grenzwertig in das Repertoire einer Seite gehören sollten, die sich auf Gaming-Inhalte spezialisiert hat.

Ich hatte schon länger den Eindruck dass PlayNation sowohl in Sachen Aktualität als auch inhaltlich nachgelassen hat, aber viele Beiträge der letzten Zeit waren einfach nur zum Kopfschütteln.

Das ganze gipfelte dann vor einigen Tagen in einem Bericht darüber wie der Fakt das BibisBeautyPalace bald mehr Abonennten als Gronkh hat sich auf Youtube Deutschland auswirken würde – diesem Thema widmete Playnation zwei Artikel innerhalb weniger Tage.

Das ging dann wohl selbst Gronkh persönlich zu weit – und er machte seinem Unmut über die Clickbait-Artikel von Playnation öffentlich Luft. (Dabei sei erwähnt das Gronkh zusammen mit Sarazar Gründer der Firma PlayMassive GmbH ist, zu der PlayNation gehört)

Es folgte ein “Entschuldigungspost” seitens PlayNation in dem es dann auf einmal hieß man hätte nur Aufgrund des Feedbacks der Community so reagiert – obwohl man eben dieses Feedback schon seit dem wiederholten Posten von alten Artikeln und Quiz-Fragen komplett ignoriert hatte.
Verarschen könnt ihr euch alleine Jungs! 😉

Im folgenden Bild könnt ihr das ganze etwas besser nachvollziehen:

Playnation Clickbait
Der Vorfall bei dem selbst Gronkh öffentliche Kritik an der Arbeit seiner Firma ausübt, gefolgt von einem “Entschuldigungspost” seitens Playnation wenig später.

Diese Aktion ging – natürlich auch bedingt durch die Reichweite von Gronkh – durch diverse Online-Medien und wurde auch von einigen Youtubern aufgegriffen.

Gamestar zieht nach

Umso mehr hat mich dann die schleichende Veränderung bei GameStar getroffen – dem Videospiele-Magazin dass für mich mit meinem eigenen Projekt immer eine Art “Vorbildfunktion” hatte, sowohl was die Aktualität als auch die Qualität und die breite Palette an Themen anging.

Nach der Einführung des Paywall-Systems GameStar Plus, bei dem bestimmte Inhalte ausschließlich für Plus-Mitglieder verfügbar sind, dachte ich dass man sich bei Gamestar gefangen hätte – auch aufgrund des eher durchwachsenen bis negativen Feedbacks, das es Anfangs zu dem System gab.

Dem war aber leider nicht so – mit Ausnahme von Obermeiers News-Format nahm die Qualität der Videos ab, auch inhaltlich versuchte man augenscheinlich mit den Klartext- und Meinungsvideos eine möglichst kontroverse oder kritische Meinung einzunehmen, um viel Aufsehen zu erregen.

Der neueste Streich ist die Entfernung der Autoren-Namen damit man nicht mehr nachvollziehen kann, wer welche Artikel geschrieben hat – und so erkennen würde, dass wahrscheinlich dieselben Personen für die vielen Füll-News und aufgekochten Artikel verantwortlich sind.

Ein gutes Beispiel dafür fand ich heute auf der Seite: Super Mario World – 26 Jahre altes Geheimnis gelüftet lautete die Überschrift, es geht darum wie die großen Geister in Super Mario World besiegt werden können.
Die Einleitung zum Text und die Überschrift vermitteln eine “Neuheit” bzw Neuentdeckung – das am Ende des Artikels verlinkte Video ist allerdings vom Mitte 2014.
Googelt man eine Minute, kommt heraus dass das “26 Jahre alte Geheimnis” schon 1995 in Zeitschriften veröffentlicht wurde.

Da fragt man sich doch was GameStar nun Anfang 2017 dazu bewegt eine “News” zu dieser Thematik zu schreiben, die auch noch auf der Seite als Top-News aufgeführt wird?!

Muss das wirklich sein?

Muss das wirklich sein? Muss sich der Videospiele-Journalismus jetzt wirklich auf das unterirdische Niveau der Bild-Zeitung begeben, um zu überleben?
Es gibt soviele kuriose Meldungen, sovieles wirklich interessantes und neues in der Spielebranche – und das wirklich JEDEN TAG!

Aber es ist anscheinend einfacher und effektiver denselben Content immer wieder zu posten und zu verwenden – oder längst ausgelutschte Themen mit irreführenden Überschriften “aufzupeppen” und als neu auszugeben.
Oder aber man drischt so lange auf ein aktuell heiß diskutiertes Thema ein, bis es auch dem letzten Leser zum Halse raushängt.

Eine sehr negative Entwicklung, von der ich gehofft hatte gerade bei diesen zwei großen Magazinen verschon zu bleiben – aber der Trend zu Masse statt Klasse scheint auch hier angekommen zu sein, traurigerweise.

Gaming World of Warcraft

Nostalrius/Elysium – Eröffnung des neuen Servers diese Woche

Elysium PvP

Nachdem der Neustart der Nostalrius-Server bis auf einige kleine Stolpersteine gut gelaufen ist und sich wieder zehntausende Spieler auf den Servern tummeln, erscheint noch diese Woche der frische, komplett neue Server.

Releasedatum für den Server mit nem Namen Elysium PvP ist Samstag, der 07. Januar 2017 um 18 Uhr deutscher Zeit!

Der Server wird auf dem gleichen Grundgerüst laufen, wie die zwei aktuell laufenden Server Nostalrius PvP und PvE. Allerdings wird es hier einen kompletten Neustart geben – sowohl von der Datenbank als auch vom Progress.
Für die ersten Monate werden also raidtechnisch nur UBRS, Onyxia und MC offen sein – und auch das Alteractal für PvPler wird erst Mitte 2017 verfügbar sein.

Ich für meinen Teil werde wohl lieber auf dem alten Nostalrius PvP-Realm bleiben, in der Hoffnung dass es mit dem neuen frischen Realm dort etwas ruhiger wird – und dort mal meine Goldmaking-Künste ausprobieren. 😉

Alt oder neu?
Werdet ihr auf dem alten Server anfangen – oder bleibt ihr Nostalrius “treu”?
Oder gehört ihr vielleicht zur Non-WoW-Fraktion die mit dem ganzen Getue garnichts anfangen kann..?

Netzfund Youtube

Nettes Haustierchen…

Dieses Video ist für viele wohl der Stoff aus dem Krabbler-Alpträume gemacht sind…

Ich bin ja selbst ein Freund von exotischen Haustieren – aber neben der Größe dieses Krabblers find ichs schon fast erschreckend wie schnell und agil sich dieses Tier bewegt…!

Achtet mal neben den putzigen Namen den der gute Mann seinem Haustier gibt auf die Geräusche die es von sich gibt wenn das Vieh lossprintet… da stellen sich mir die Nackenhaare auf!

Eure Meinung ist gefragt!
Anschauen oder draufhauen?! 😉

Gaming

Die Qual der Wahl – das Spiel für die Feiertage

Weihnachten 2016 Spiel

Welcher Gamer kennt nicht das altbekannte Problem – etliche Spiele-Angebote flastern das E-Mail-Postfach, etliche neue coole Titel sind erschienen und zu allem übel hat Steam auch schon wieder einen Christmas-Sale gestartet!

Die eigene Steam-Bibliothek quillt längst über vor Spielen und auch auf Origins und Uplay sammelt sich ein bunter Haufen von geschossenen Schnäppchen, Gratisgames und Bundle-Zugaben – von denen 90% wahrscheinlich eh nie gespielt wird.

Nun denkt man sich, über die Feiertage könnte man ja mal den einen oder anderen Storytitel mal wieder durchspielen – oder den (Wieder-)Einstieg in ein Spiel wagen – und man steht vor der titelgebenden Qual der Wahl.
Für mich sieht diese Auswahl dieses Jahr so aus:

The Witcher 3: The Wild Hunt

Nachdem das Spiel um Geralt von Riva nun schon ein gutes halbes Jahr in meiner Steambibliothek “verstaubt”, nachdem ich es in einem Sale mit allen DLCs für kleines Geld geschossen habe, wären die Feiertage eigentlich ein guter Zeitpunkt um mir die geballte Packung Monster, Story und Atmosphäre einmal zu geben.
The Witcher 3: Wild Hunt
Es gibt wohl kaum ein Spiel von dem ich mehr Lets Plays und Videos gesehen habe und dass mich trotzdem so sehr reizt. Die Masse an Möglichkeiten, wie man das Spiel spielen kann und es dabei in bestimmten Punkten auch storymäßig “steuern” kann, fasziniert mich einfach.

Schon kleine Dinge wie das laufenlassen eines Gauners oder ihn auszuschalten können sich unter Umständen gewaltig auf das spätere Spiel auswirken – völlig überraschend.
Die extrem umfangreiche und abwechslungsreiche offene Spielwelt und all die großen und kleinen Geschichten die darin erzählt werden – ja, eigentlicht wäre es Zeit mal einzutauchen und mich “reinsaugen” zu lassen!
(Von den Möglichkeiten die die endlosen Mods noch bieten fang ich besser garnicht erst an – das sprengt einfach den Rahmen.)

Fallout 4

Wenn es ein Szenario in Spielen gibt, das ich wirklich über alles Liebe, dann sind es Apokalypsen und Post-Apokalypsen. Darum darf natürlich auch Fallout 4 nicht unerwähnt bleiben, der aktuellste Teil der Serie von Bethesda.
Hundert Stunden hab ich schon in dieses Spiel gesteckt – und noch immer hab ich das Gefühl kaum an der Oberfläche dessen gekratzt zu haben. Der Season Pass war ein Pflichtkauf (zumal der Preis später eh hochging und ich so noch einiges gespart habe) und trotzdem habe ich bis heute noch keinen DLC-Inhalte außer einigen Bau-Elementen angespielt und die Hauptstory vielleicht zu 50% abgeschlossen – keine schlechte Bilanz für 100+ Stunden Spielzeit, oder?

Obwohl die Spielwelt im Grunde “nur” ein zerbombtes Boston ist, gibt es soviele coole Dinge zu entdecken, soviele interessante, komische und tragische Geschichten und Eindrücke, die diese Welt so lebendig und atmosphärische wirken lassen – zusammen mit verschiedenen Fraktionen die miteinander und gegeneinander agieren.
Fallout 4
Alleine mit der Charakterentwicklung kann man Bücher füllen – stundenlang habe ich in Foren von interessanten Möglichkeiten gelesen, da ist vom Nahkämpfer mit VATS-Einsatz über den schleichenden Meuchelmörder mit schallgedämpfter Schrotflinte bishin zum Raketen- und Explosivexperten der auch noch Hacker ist alles möglich.
Man skillt seinen Charakter so, wie man ihn gerne hätte, baut ihn aus, verbessert seine Fähigkeiten und seine Ausrüstung.
Und dann hat man mit dem kompletten Siedlungs-Feature bei dem man aus dem Commonwealth quasi ein halbes SimCity macht noch nicht angefasst – ihr seht wohin das führt, endlose Möglichkeiten in denen man sich wirklich verlieren kann.

Lange habe ich mir vorgenommen mal einen Neuanfang in Fallout 4 zu starten, mit einigen netten Mods, auf dem Schwierigkeitsgrad “Sehr Schwer” und diesmal mit einem etwas besseren Verständnis dass sich viele Entscheidungen – wie bei The Witcher – auf den Spielverlauf auswirken.
Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt dafür?

Dying Light

Ich erwähnte ja bereits meine Vorliebe für apokalyptische Szenarien – und da ist man bei Dying Light natürlich ebenfalls sehr richtig. In einer Zombie-Apokalypse die sich (noch) auf ein bestimmtes Gebiet beschränkt begibt man sich auf die Suche nach den Ursachen und einer möglichen Heilung für die Krankheit, die alle zu Untoten werden lässt.

Eigentlich war der Auftrag für uns als “Kyle Crane” recht einfach, aber aus einem Regierunsauftrag wird ein Kampf ums Überleben gegen die Untoten – und die korrupte Regierung.
Das besondere an Dying Light ist neben der offenen Spielwelt der Unterschied den Tag und Nacht im Spiel machen.Dying Light
Tagsüber sind die Untoten bis einige wenige relativ langsam – aber Nachts werden sie aggressiv und die sogenannten “Jäger”, extrem mutierte, schnelle und starke Zombies machen einem das Leben zur Hölle.

Mit einem großen Waffenarsenal das von Nahkampfwaffen über Pfeil und Bogen bishin zu Schusswaffen und Fallen reicht, kämpfen wir uns durch das Spiel – zusätzlich kommen uns Parkouring-Elemente wie man sie sonst aus Mirrors Edge kennt zur Hilfe.
Das Szenario, die Story – und das Interagieren mit den Zombies, einmal taktisch und bedacht um sie auszuschalten und einmal hektisch, fast panisch um den Nachtjägern zu entkommen – das hält einen wirklich im Spiel.

Auch hier nehme ich mir schon lange vor endlich weiterzuspielen – die Hauptstory und die DLC´s abzuschließen und in der Apokalypse “meinen” Weg zu gehen, nachdem ich etlichen Lets Playern und Streamern dabei zugeschaut habe.
Weihnachten 2016 und mein Kampf gegen die Untoten Horden in Harran? Mal sehen!

Entscheidungshilfe & euer Spiel der Wahl
Was denkt ihr – welchem Titel sollte ich den Vorzug geben – und warum?
Und welches Spiel werdet ihr über die Feiertage daddeln – oder bleibt ihr ganz vom Rechner weg?