Twitch Regeln

Zum 05. März führt Twitch erweiterte Regeln für Streamer ein. Im Detail geht es um die Vorbildrolle und dem Kampf gegen toxische Inhalte, das Verhalten auf Social Media und um die Kleiderordnung.
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Konkret geht es um die Vorbildrolle und toxische Inhalte, um das Verhalten von Streamern außerhalb ihrer Twitch-Streams und um die ewige Diskussion der richtigen Kleidung.
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Streamer müssen laut Twitch als Vorbilder für ihre Fans agieren und sich entsprechend verhalten. Sie müssen sich der Tragweite ihrer Handlungen und Aussagen gewahr sein und auch dafür sorgen, dass es innerhalb ihrer Community nicht zu Belästigung kommt oder Hassbotschaften verbreitet werden.
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Streamer müssen ihren Kommentarbereich moderieren und auch eine gewisse Moderation sicherstellen, auch wenn sie AFK oder offline sind. Dies muss über Tools, Wortfilter und über ein Moderatoren-Team passieren.

Irgendwann ist es doch auch mal gut mit den ganzen Richtlinien und Regeln für Streamer, oder nicht?
Viele dieser zwanghaften „Wir wollen die Werbefreundlichkeit unserer Plattform ins unermessliche steigern“-Vorschriften von Twitch treffen wohl mittlerweile jeden.

Man lädt also die Verantwortung einfach bei demjenigen ab, der überhaupt erst für die Zuschauer und die Reichweite sorgt – egal ob der Streamer QuickscopeNerd1337 mit 10 Viewern oder DrDisRespect mit mehr als 20.000 Zuschauern heißt.

Die Übernahme von Twitch durch Amazon mag ja ihre Vorteile (Amazon Prime-Sub) haben, aber die Nachteile kommen jetzt wohl immer mehr zum tragen. Genau wie bei Youtube heißt die Devise nurnoch „attraktiver für Werbekunden“ als „Freiheit für die Nutzer und Streamer“.
Und genauso wie Youtube ist sich Twitch seines Monopols bewusst und nutzt es gnadenlos aus – sehr bedenklich.

Quelle: Gamestar.de

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