Diablo 3

In den letzten Wochen hatte ich unerwartet viel Spaß mit einem Titel, von dem ich dachte, dass ich ihn wohl nie anrühren würde: Diablo 3.

Der Einstieg

Bisher war Path of Exile das erste und einzige Spiel in der Richtung Hack & Slay / Action-RPG, dass ich mehr oder weniger aktiv gespielt habe.
Alle paar Seasons schaue ich mal wieder rein, spiele einen Charakter bis Stufe 30 oder 40 und meist war es das.

Aber dann fingen vor einigen Wochen einige meiner Freunde, mit denen ich sonst immer Rainbow Six Siege spiele, an Diablo 3 zu spielen.
Ich habe das Spiel samt Reaper of Souls schon ewig – hatte aber nie weiter als Stufe 40 gespielt.

Damit war mir der Abenteuermodus und auch der Season-Progress für mich bis jetzt nie ein Thema – und ich hatte auch nicht den Eindruck, dass ich damit viel Spaß haben könnte.

Neugierde geweckt

Aber wie es so ist, wenn einige deiner Zock-Kollegen ein Spiel zocken, was du im günstigsten Fall schon besitzt – du spielst mit.
So war es dann auch bei Diablo – und eigentlich wollte ich nur irgendwie mal die Story durchgespielt kriegen, damit ich im Falle des Falles mal Seasons spielen kann.

Das ziehen auf 70 ging mit den Portalen ziemlich fix, das erste Equipment kam ebenfalls kurz darauf zusammen – und noch in derselben Nacht spielte ich die Story des Hauptspiels durch.
Die Erweiterung Reaper of Souls folgte am Tag darauf.

Und was soll ich sagen – es fing wirklich an, mir Spaß zu machen.
Die folgenden Tage verbrachte ich dann mit meinen Kollegen oft damit, Portale, große Portale und Kopfgelder zu farmen.

Ehrgeiz folgt

Als WoW-Spieler seit Vanilla ist mir Icy Veins ein Begriff, eine Seite auf der man zu so ziemlich allen Blizzard-Spielen Guides von Leuten findet, die sich wirklich auskennen.

So wars dann auch bei Diablo 3 der Fall – komplette Builds, BiS-Gear, Skillung, Spielweise, Optimierungen… und und und!

Ich entschied mich für den Thorns Crusader-Build und fing an mir die Dinge für den Würfel und das Equipment an sich zusammenzufarmen. Einmal mit den großen Portalen angefangen packte mich schnell der Ehrgeiz, die Builds auf meinen aktuellen Stand anzupassen, Optimierungsmöglichkeiten zu finden und das beste aus meinem Char rauszuholen.

Und obwohl es im Endeffekt doch dann nur das „stumpfsinnige Gegrinde“ war, was mich lange Zeit davon abhielt, überhaupt mit Diablo anzufangen, machte es durchaus Spaß.
Sich einfach durch Monsterhorden durchschnetzeln, Loot horten und im Hinterkopf auch schon für andere Builds mitsammeln.

Nach ein paar Wochen hatte ich dann Equipment für vier Builds zusammen, hatte alle Klassen auf Maxlevel gezogen und war schon dabei Charakter 2 und 3 (Dämonenjäger und Tötenbeschwörer) mit auszurüsten.

Kurzweilig Spaß – bis zur nächsten Season!

Allerdings macht Diablo – wie viele andere Spiele auch – am meisten Spaß, wenn man es mit Freunden zusammenspielt. Und so schnell wie das Interesse an Diablo 3 bei „meinen Leuten“ kam, so schnell war es auch schon wieder vorbei.
Mittlerweile bin ich mit einer Ausnahme so ziemlich der einzige, der ab und zu nochmal ein paar Kopfgelder farmt oder große Portale versucht.

Dementsprechend schwindet auch bei mir langsam die Lust zu spielen – und ich werde mich wohl wieder anderen Spielen wie Apex Legends oder Rainbow Six Siege zuwenden.
Aber soviel ist sicher: Spätestens zur nächsten Season werde ich wieder einen neuen Run in Diablo 3 starten!

Diablo 3

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