Warum der E3-Ausfall der Gaming-Branche auch langfristig schaden könnte

Corona Messen Conventions eSport E3
(Quelle: Electronic Entertainment Expo)

Erst im letzten Beitrag hatte ich noch meine Hoffnung geäußert, dass die E3 2020 trotz der Corona-Krise noch stattfindet.

Nur 24 Stunden später stand fest: Die E3 2020 fällt ins Wasser – dank Corona!

Immerhin, fast alle Entwickler geben an, dass man derzeit die Optionen für eine Art Ersatzprogramm erörtert. Das werden dann wohl Live-Streams sein, eventuell aus eigenen kleinen Locations ohne Zuschauer.

Auf der einen Seite lässt das bei mir ein bisschen Hoffnung für ein paar coole Ankündigungen und ein paar coole Nächste im E3-Stil aufkeimen – aber auf der anderen sehe ich die Situation an sich auch kritisch.

Zukunft der E3 in Gefahr

Aber warum werdet ihr euch vielleicht fragen?

Ich denke, dieser Schritt und die Entwicklung könnten den Todesstoß für eine Veranstaltung wie die E3 bedeuten.

Denn wenn die Entwickler merken, dass sie auch ohne die E3 als Veranstaltungsort mit eigenen kleinen Veranstaltungen an dieselbe Reichweite kommen, werden sie sich unter Umständen überlegen, ob sie die Messe weiterhin noch besuchen werden.

So hat man keine Konkurrenz „nebenan“, spart sich die Kosten Personal und Booth auf die E3 zu bringen und hat keinerlei Rahmenbedingungen, die seitens der Veranstalter gestellt werden.

Das mag im ersten Moment für uns in Deutschland garnicht mal so schlimm klingen, aber für die Leute vor Ort und auch für die Gamingszene an sich kann das kein guter Trend sein, wenn solche Messen nicht mehr stattfinden, weil sich keine Teilnehmer mehr dafür finden.

Falls das der E3 passiert, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch andere Veranstaltungen der Art eingestampft werden.

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